Die ersten Fettdepots werden während der frühkindlichen Entwicklungsphase gebildet. Grundlage dieser Fettgewebsbildung ist neben der Hypertrophie (Zunahme der Zellgröße der einzelnen Fettzellen) auch eine Hyperplasie (Zunahme der Anzahl der Fettzellen).
Nach heutigem Kenntnisstand verlieren die Fettzellen nach der Pubertät ihre Teilungsfähigkeit. Bei vermehrter Nahrungszufuhr kommt es zur Vergrößerung bzw. Hypertrophie der vorhandenen Fettzellen. Bei ausgeprägter Fettsucht wird sogar die Neubildung von Fettzellen angeregt.
Das Fettgewebe befindet sich vorwiegend im Unterhautgewebe, wo es für eine Fettabsaugung [ Fett absaugen, Fettabsaugung, Liposuction, Liposuktion ] relativ leicht zugänglich ist. Anzahl und Größe der Fettzellen ist bei Frauen grundsätzlich höher als bei Männern. Neben einer mechanischen Funktion dient das Fettgewebe u.a. vor allem als Energiespeicher. Im Fettgewebe produzierte Hormone beeinflussen die Nahrungsaufnahme durch Auslösung von Hunger- und Sättigungsgefühlen. Bei starkem Übergewicht ist dieser Regelkreis z.B. durch Resistenzbildung auf diese Hormone gestört. Bei sehr starkem Übergewicht wird oft durch ergänzende Fettabsaugung [ Fett absaugen, Fettabsaugung, Liposuction, Liposuktion ] ein hilfreicher Motivationsschub vervorgerufen. In der Regel ist die alleinige Fettabsaugung bei diesen Patienten therapeutisch nicht ausreichend.
Die Fettsucht (Adipositas) gilt als chronische Erkrankung. Sie ist in den Industrienationen die häufigste Ernährungs- und Stoffwechselstörung. Die Einteilung bzw. Klassifikation der Adipositas erfolgt mit Hilfe des BMI (Body-Mass-Index). Der BMI oder Körper-Masse-Index ist der Quotient aus dem Gewicht und dem Quadrat der Körpergröße (BMI = Gewicht/kg : Größe/m²). Fettsucht ist meist durch übermäßige Nahrungsaufnahme (v.a. Kohlenhydrate) bedingt, selten sind Hormonstörungen die Ursache. Ab einem BMI von 25 spricht man von Übergewicht, ab einem BMI von 30 beginnt die Zuordnung zur Fettsucht. Bei stark adipöse Patienten ist eine Figurformung durch Fettabsaugung [ Fett absaugen, Fettabsaugung, Liposuction, Liposuktion ] weniger geeignet. Vielmehr ist hier u.a. primär eine allgemeinmedizinische Behandlung vorzuziehen. Die Fettabsaugung und andere chirurgische Möglichkeiten sind erst nach einer Vorbehandlung in Betracht zu ziehen.
Die Begleiterkrankungen von Fettleibigkeit betreffen alle Organsysteme. In direktem Zusammenhang mit der Adipositas stehen verschiedene Krebserkrankungen, ein erhöhtes Risiko bei Operationen und eine erhöhte Sterblichkeitsrate. Als weitere Komplikationen gelten u.a. Schäden des Bewegungsapparates, Atemfunktionsstörungen, Gicht, Blutgerinnungsstörungen und Refluxkrankheiten.
Bei nicht adipösen Menschen führen umschriebene kleinere Einlagerungen von Fett zur Entstehung von Fettpolstern mit geschlechtsabhängiger Fettgewebsverteilung. Insbesondere Sexualhormone spielen bei dieser Fettgewebsverteilung eine entscheidende Rolle. Solche Problemzonen können leicht durch die Fettabsaugung [ Fett absaugen, Fettabsaugung, Liposuction, Liposuktion ] beseitigt werden.

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